Durch Anklicken der einzelnen Puzzleteile erhalten Sie weitere Informationen zu den aktuellen Projekten:
Unbenanntes Dokument
Am Markt
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Große Straße
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Burgstraße
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Lookenstraße
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Marienstraße
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Die Lingener Fußgängerzone ist nach fast 30 Jahren in vielen Bereichen erneuerungsbedürftig. Um auch weiterhin die Attraktivität zu erhalten bzw. auszubauen, ist daher eine Neugestaltung erforderlich. Dabei geht es um mehr als etwas frische Farbe, neue Bänke, schönere Müllbehälter. Es geht auch um wichtige städtebauliche Ziele: Verbindungen schaffen, Aufenthaltsqualitäten verbessern, Eingangsbereiche betonen, temporäre Nutzungen ermöglichen, um insgesamt die Innenstadt für die Zukunft besser aufzustellen.
Im Jahr 2006 wurde in zahlreichen Anliegerversammlungen mit den Anliegern der einzelnen Straßen der Fußgängerzone (Große Straße, Lookenstraße, Burgstraße, Marienstraße, Am Markt) das weitere Vorgehen erarbeitet. Um effizientes gemeinsames Arbeiten aller Akteure zu ermöglichen und um sicherzustellen, dass alle wichtigen Informationen auch zeitnah in die Anliegerschaft getragen werden, bildeten sich Arbeitskreise mit Vertretern der Mieter und Eigentümer, der Politik und der Verwaltung. Auch der Lingener Wirtschaftsverband sowie im Bedarfsfall externe Spezialisten sind in den andauernden Prozess eingebunden.
Der erste fertige Abschnitt der Fußgängerzone im Schnittpunkt der Einkaufstraßen
In einem ersten Schritt wurde im Frühjahr 2008 der sogenannte Initialbereich umgestaltet und im April 2008 fertig gestellt und eröffnet.
Der Initialbereich liegt im Zentrum der Fußgängerzone im Schnittpunkt der Hauptachsen. Der Entwurf zur Gestaltung stammt vom Dresdner Freiraumplaner Jens Rossa (Büro r+b, Dresden). Bereits am 10. April 2007 hatte sich ein Auswahlgremium mit Vertretern der Anlieger, der Politik und der Verwaltung im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung für den Dresdner entschieden. Der Entwurf beinhaltet die Neugestaltung der gesamten Lingener Fußgängerzone und ist Basis für alle weiteren Planungen.
Flyer zur Initiative ''Lingen in neuer Blüte''
Für weitere Informationen zu diesem Wettbewerb klicken Sie bitte auf dem nebenstehenden Flyer. Auch durch Anklicken der einzelnen Puzzleteile in der oben abgebildeten Grafik können Sie sich über die städtebaulich wichtigen Planungen informieren und an der Entwicklung der Lingener Fußgängerzone teilhaben.
Auf der Grundlage der vorliegenden Pläne des Büros r + b gründeten Vertreter der Hauptachsen der Lingener Fußgängerzone die Anliegerinitiative ''Lingen – In neuer Blüte'' und bewarben sich beim Land Niedersachsen um Fördermittel. Hintergrund: Um den Einzelhandel als Schwerpunkt unserer Innenstädte zu erhalten und die Angebotsvielfalt und –qualität in den zentralen Bereichen der Städte zu sichern, zu erhalten und weiterzuentwickeln hat die Landesregierung im Jahr 2007 einen Wettbewerb mit Schwerpunkt zur Belebung der Innenstädte ausgelobt. Durch das Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit wurde das Modellförderprojekt 'Quartiersinitiative Niedersachsen' aufgelegt, um die Innenstädte durch private Initiative städtebaulich aufzuwerten bzw. Engagement in diesem Bereich zu fördern.
Im Rahmen dieses Förderprojektes gab es 45 Bewerbungen aus Städten in ganz Niedersachsen. Das Projekt „Fußgängerzone Lingen“ ist eines von 18 Projekten, das eine unabhängige Jury Anfang Juli 2007 zur Förderung mit einem Betrag von 100.000 Euro ausgezeichnet hat.
Vor Beginn der Baumaßnahme...
... und danach
Durch seitens der Anlieger privat finanzierte Mittel in Höhe von ca. 70.000.- Euro, die zur Verfügung gestellten Landesmittel sowie die finanzielle Beteiligung der Stadt wurde die Finanzierung des Projektes sichergestellt. Seit April 2008 ist der Kern und Schnittpunkt der Lingener Fußgängerzone neu gestaltet.
Die Neugestaltung im Bereich dieses Scharniers zwischen den Haupteinkaufsstraßen war eine wichtige Maßnahme der Lingener Stadtplanung. Wichtig besonders auch deshalb, weil hier der zündende Funke gelegt wurde, um auch die anderen Bereiche der Fußgängerzone möglichst zeitnah umzugestalten. Die Planungen dazu liegen im Entwurf vor und werden derzeit diskutiert und detailliert bzw. umgesetzt.
Als erste Straße wurde im Frühjahr 2009 die Große Straße im neuen Gestaltungsdesign hergestellt. Zu Ostern war die Baumaßnahme abgeschlossen, seitdem hat die Straße mit den vielen schönen historischen Fassaden einen neuen Auftritt in einem klassisch-eleganten Stil, der von der gradlinigen Formensprache des Freiraumplaners Jens Rossa (üro r+b, Dresden) geprägt ist.
Der gestalterische Rahmen war breits durch das Initialprojekt vorgegeben, einige Modifikationen bilden das besondere Highlight in der Großen Straße. So prägen hier hochstämmige Feldahornbäume, deren Kronen kubisch geschnitten sind, das Bild- und machen so die ganz individuelle Note im einheitlichen Gesamtdesign der Fußgängerzone aus.
Die Große Straße nach erforderlicher Neugestaltung
Im Sommer 2009 wird nun endlich auch die Lookenstraße umgebaut und neu gestaltet. Als eine der ersten Straßen der Lingener Fußgängerzone stellt sich die Lookenstraße bisher wesentlich anders dar als die restlichen Straßen im zentralen Geschäftsbereich der Innenstadt. Weniger historische Fassaden sowie eine nicht mehr ansprechende Möblierung, Pflasterung im 70er Jahre Ambiente, Verwerfungen im Belag und wenig ansprechende Bepflanzung prägen das Bild. Mit der Neugestaltung dieses Straßenzuges wird sich das Bild der Lingener Fußgängerzone wohl am deutlichsten verändern. Mehr Informationen zur Planung und zum Bauablauf in der Lookenstraße finden Sie hier.