veröffentlicht am 15.02.2019

Bücherausleihen leichtgemacht: Selbstverbuchungsterminals sind startklar

 

Mehr Komfort für Nutzer in der Lingener Stadtbibliothek

 
Heller, freundlicher und großzügiger – der Eingangsbereich der Lingener Stadtbibliothek ist nach den Umbauarbeiten der vergangenen Wochen kaum wiederzuerkennen. Neben dem weißen Thekenneubau sticht vor allem der neue Ausleihbereich mit zwei Selbstverbuchungsterminals ins Auge. „Ab sofort können unsere Kunden hier ganz einfach die Medien, die sie ausleihen möchten, selbst verbuchen. Übereinandergestapelt werde übrigens auch mehrere Medien gleichzeitig erfasst – das geht ruckzuck“, freut sich Stadtbibliotheksleiter Josef Lüken über die Neuerungen. Zum Einsatz kommt dabei die sogenannte RFID-Technologie (Radio-Frequenz-Identifikation). Konkret bedeutet dies: In den Büchern und weiteren Medien sind spezielle Etiketten mit Funkchips eingeklebt, die es ermöglichen, die Medien durch elektromagnetische Wellen automatisch an den Terminals zu erkennen und zu verbuchen.

„Das Ausleihen der Medien an den Terminals ist einfacher als Geld abheben“, sagt Lüken und deutet auf einen der beiden neuen Monitore mit Touchscreen. Über die Monitore werden die Kunden selbsterklärend durch die verschiedenen Schritte des Ausleihprozesses geführt. Der Startbildschirm zeigt die Optionen „Ausleihe“, „Konto“ und „Verlängern“ an. Klickt der Kunde beispielsweise die Option „Ausleihe“ an, muss in einem ersten Schritt der Bibliotheksausweis über einen Barcode-Scanner erfasst werden. Danach können die Medien, die ausgeliehen werden sollen, auf einer dafür vorgesehenen Fläche abgelegt werden. Das RFID-System erfasst automatisch die Medien und zeigt auf dem Monitor eine Übersicht der Titel an. Abschließend wird auf Wunsch ein Beleg ausgedruckt. „Nach der Systemumstellung steht unser gesamtes Team den Kunden natürlich beratend zur Seite und gibt Hilfestellung bei der Selbstverbuchung“, betont Lüken. Er ist aber zuversichtlich, dass die Kunden mit dem neuen System schnell und gut zurechtkommen werden.

Für die Rückgabe der Medien wurde ein spezielles Rückgaberegal aufgestellt. „Die Kunden können hier die Medien einfach in die Fächer stellen. Über die Funktechnologie werden die Medien automatisch erfasst und auf einem Monitor angezeigt“, so Lüken. Die zurückgegebenen Medien stehen dann sofort wieder zur Ausleihe bereit. Direkt neben dem Rückgaberegal befindet sich auch ein Bezahlautomat. Falls die Ausleihfrist überschritten wurde und Gebühren fällig sind, können diese bar, per EC-Karte oder bargeldlos per Smartphone bezahlt werden.
 



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