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Kunstpreis 2002: Amalia Theadorakopoulos

Von Amalia Theadorakopoulos erwirbt die Stadt Lingen 2002 – dem Jahr, in dem die Künstlerin den Lingener Kunstpreis erhält und ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main bereits fünf Jahre abgeschlossen hat – drei Bilder, die die Titel „Partisaninnen“, „Alp“ und „Alte Geschichte“ tragen. Das Bild „Alte Geschichte“ dominiert eine mit einem Hut bekleidete Frau auf einer mit Bäumen bewachsenen Wiese – die Gegenstände sind erst bei genauerem Blick zu erkennen – worin die „Alte Geschichte“ besteht kann nur erahnt werden. Auf dem weiteren Bild schreiten uns drei „Partisaninnen“ in Uniform selbstbewusst entgegen. Auch sie erscheinen von ihrem natürlichen Aussehen stark abstrahiert und wirken vielmehr zeichenhaft als menschlich. Sie schreiten direkt auf die Betrachterinnen und Betrachter zu, stets bereit zur Bekämpfung fremder Armeen, die ihr Heimatland überfallen oder erobert haben.

Die Stadt Lingen erwarb die Werke „Alp“, „Alte Geschichte“ und „Partisaninnen“. Letzteres hängt in den Räumen des Fachdienstes Kultur, die anderen beiden im Neuen Rathaus.



Fotos v.o.n.u.: Kunsthalle Lingen