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Sanierung der Meckerbrücke

Der Dortmund-Ems-Kanal mit der Meckerbrücke

Die „Meckerbrücke“ – Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Dortmund-Ems-Kanal – muss saniert werden. Sie ist daher ab dem 9. November bis voraussichtlich März 2023 nicht nutzbar. Hintergrund sind starke Korrosionsschäden an dem Bauwerk.  

Aufgrund der geringen Durchfahrtshöhe für Schiffe, ist eine Sanierung der Brücke vor Ort nicht möglich. Voraussichtlich Ende November wird der Überbau deshalb mit Hilfe von zwei Autokränen ausgehoben und auf ein Binnenschiff verladen. Der Transport der Brücke erfolgt dann über den Dortmund-Ems-Kanal und über die Ems bis zum Hafen nach Lathen und von dort aus mittels Großtransport zum Auftragnehmer nach Niederlangen. Der Treppenturm und die Rampen werden ebenfalls abgebaut und dort saniert.

Die vorbereitenden Maßnahmen beginnen bereits am 9. November. Dafür wird die Brücke voll gesperrt. Der Aushub der Brücke ist für den 30. November geplant. Der Dortmund-Ems-Kanal und ein Teilstück des Leinpfads sind in dieser Zeit nicht passierbar. Danach wird die Baustelleneinrichtung wieder zurückgebaut und der Leinpfad sollte voraussichtlich ab Anfang Dezember 2022 wieder nutzbar sein. Die Stadt Lingen sichert eine zügige Bauabwicklung zu. Eine Umleitung für Fußgänger und Radfahrer wird ausgeschildert.
Die so genannten Liebesschlösser, die derzeit die Brücke zieren, werden demontiert und beim Bauhof hinterlegt. Bei Interesse können die Besitzer sie dort abholen.

Zur Brücke

Die Meckerbrücke besteht aus einem circa 60 Meter langem Überbau und einem Treppenturm. Der Überbau besteht aus einem Stahlfachwerk mit einem Holzbohlenbelag. Dieser ist beidseitig des Dortmund-Ems-Kanals auf einem Treppenturm gelagert. Das Podest des Treppenturmes ist über eine Treppe und eine Rampe erreichbar. Das Gesamtgewicht des Stahlfachwerkes, ohne Bodenbelag, beträgt ca. 35 Tonnen.



Artikeldatum: 29. Oktober 2022
Fotos v.o.n.u.: Richard Heskamp