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Gleichstellungsbüro und Fachdienst Jugendarbeit bieten Ferienhort an

Betreuung von Grundschulkindern auch in der Corona-Krise gesichert

Das Gleichstellungsbüro und der Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Lingen (Ems) bieten auch in diesem Jahr wieder einen Kinderferienhort an. Start in der Paul-Gerhardt-Schule und der Johannes-Schule ist am 26. Juli. Der Ferienhort endet am 27. August. „Damit wollen wir berufstätige Eltern unterstützen, die aufgrund der Corona-Pandemie besonders belastet sind“, so die Gleichstellungsbeauftragte Angelika Roelofs. In diesem Jahr sollen deshalb vorrangig Kinder aufgenommen werden, bei denen

  • beide Eltern berufstätig sind,
  • das Kind/ die Kinder bei einem berufstätigen Elternteil aufwachsen,
  • besonderer Unterstützungsbedarf besteht,
  • Schulpflicht besteht, bzw. eine Einschulung bevorsteht oder
  • besondere Härtefälle bestehen.

Anmeldungen für den fünfwöchigen Ferienhort werden vom 17. Mai bis zum 11. Juni 2021 entgegengenommen und sind wochenweise möglich. Die Kosten belaufen sich auf 27,50 Euro pro Woche (bei einer Betreuungszeit von 5 ½ Std. Betreuung pro Tag, von 7.30 bis 13.00 Uhr). Jede weitere Stunde kann dazu gebucht werden und wird mit einem Euro berechnet. Ein Mittagessen wird laut der Verordnungen in diesem Jahr voraussichtlich nicht angeboten werden können. Das Projekt unterliegt, genau wie die Arbeit in den Schulen und Kindertagesstätten, besonderen Auflagen und Erfordernissen.

Eltern können sich telefonisch oder per Mail nähere Informationen einholen. Die Anmeldeformulare werden kontaktlos per Email oder auf Wunsch auch per Post versendet.

Anmeldungen sind im Gleichstellungsbüro (Kinderferienhortes in der Paul-Gerhardt-Schule) unter Tel. 9144-390/391 oder per Mail an m.kuhr@lingen.de sowie im Fachbereich Jugend (Kinderferienhort in der Johannes-Schule) unter Tel. 9144-509 oder per Mail an kindertagespflege@lingen.de möglich.

Zum Hintergrund: Wenn Grundschulkinder Schulferien haben, kommt es in vielen Familien zu Betreuungsengpässen, besonders, wenn beide Eltern berufstätig sind oder es sich um eine Ein-Eltern-Familie handelt. In der jetzigen Situation – zu Zeiten von Corona – zeigt sich dieses Problem besonders massiv. Viele Eltern haben wegen der Corona-bedingten Schließung der Schulen wochenlang aus dem Homeoffice gearbeitet oder vorzeitig ihren Jahresurlaub genommen, um für ihre Kinder da zu sein.



Artikeldatum: 6. Mai 2021
Fotos v.o.n.u.: Christian Schwier/stock.adobe.com