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Handwerk mit Zukunft: Stadt Lingen gratuliert Johannes Bregen-Meiners zum erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit

Zum erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit gratulierten Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts), Ortsbürgermeister Christoph Stafflage (2.v.l.) und Sandra Prekel von der Wirtschaftsförderung (links) Johannes Bregen-Meiners, seiner Frau Nadine und ihrem gemeinsamen Sohn.

Oberbürgermeister Dieter Krone, der Darmer Ortsbürgermeister Christoph Stafflage und Sandra Prekel von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) haben kürzlich den Jungunternehmer Johannes Bregen-Meiners im Handwerker- und DienstleistungsZentrum (HDZ) in Darme besucht. Der erfahrene Tischlermeister und Holztechniker hat sich im November 2024 selbstständig gemacht und setzt mit seinem Unternehmen auf die Verbindung von traditionellem Handwerk und modernster digitaler Fertigung.

Bregen-Meiners ist im hochwertigen Innenausbau, Möbelbau und in der Objekteinrichtung tätig und betreut sowohl gewerbliche Auftraggeber als auch Privatkunden. Neben individuellen Einzelanfertigungen und Raumlösungen realisiert das Unternehmen insbesondere auch größere und standardisierte Ausbauprojekte, zum Beispiel für Wohnheime, Bürogebäude, Praxen oder als zuverlässiger Partner bei komplexen Bauvorhaben. Durch den vorrangigen Einsatz automatisierter, digital gesteuerter Fertigungsprozesse können Projekte besonders präzise, wirtschaftlich und ressourcenschonend realisiert werden.

Bregen-Meiners hat seinen Betrieb in einer Halle des HDZ aufgebaut, die früher bereits als Tischlerei genutzt wurde. Die vorhandene Infrastruktur bot ideale Voraussetzungen für den Start in die Selbstständigkeit. Teile der Halle wurden von ihm neu strukturiert und abgegrenzt sowie gezielt mit modernster Technik ergänzt. Perspektivisch besteht zudem die Möglichkeit, die Produktionsfläche weiter auszubauen. „Das ist eine gelungene Nachfolgenutzung der bestehenden Flächen. Das Konzept trifft absolut den Zeitgeist und spricht sowohl Privatkundinnen und -kunden als auch große Unternehmen an. Ich bin mir sicher, dass Sie mit Ihrem Ansatz sehr erfolgreich sein werden“, betonte Oberbürgermeister Krone beim Rundgang durch die Produktionshalle.

Dank vollständig digitaler Prozesse und des Einsatzes modernster CNC-Maschinen lassen sich die Möbel in einer Qualität realisieren, die mit herkömmlichen Fertigungsmethoden nur schwer erreichbar ist. „Die Anfangszeit war zwar mit viel Einsatz verbunden, doch die Investition in Maschinen und Programmierung hat sich in jeder Hinsicht ausgezahlt. Heute sind die Abläufe optimal aufeinander abgestimmt, viele Prozesse laufen automatisiert und schaffen die Grundlage für ein besonders effizientes und qualitativ hochwertiges Arbeiten“, berichtet Bregen-Meiners.

Trotz wachsender Auftragslage organisiert er seinen Betrieb bewusst schlank. Unterstützt durch flexible personelle Ressourcen wird dieses Modell vor allem durch den hohen Automatisierungsgrad möglich. Aktuell arbeitet er unter anderem an einem größeren Innenausbauprojekt. Gleichzeitig entstehen im HDZ auch Kooperationen, etwa mit dem Automatisierungsunternehmen moduco, für das spezielle Arbeitstische für die Robotik gefertigt werden. Diese werden bereits erfolgreich in Berufsschulen eingesetzt.

Auch für den Ortsteil Darme ist die Entwicklung im HDZ ein wichtiger Impuls: „Die Ansiedlung von Herrn Bregen-Meiners ist eine echte Bereicherung für Darme. Es ist schön zu sehen, wie sich hier modernes Handwerk entwickelt und bestehende Strukturen sinnvoll weitergenutzt werden“, betont Ortsbürgermeister Christoph Stafflage.

Für seine Büroarbeit sowie Kundengespräche nutzt Bregen-Meiners die Räumlichkeiten des AnDock, Coworking Space der Stadt Lingen. „Ich habe lange nach einer passenden Lösung gesucht und bin über andere Gründer auf das AnDock aufmerksam geworden. Für mich ist das ideal: moderne Infrastruktur, kurze Wege, digitale Arbeitsmöglichkeiten und vor allem der Austausch mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Branchen“, so der Unternehmer.

Auch für die Wirtschaftsförderung ist diese Entwicklung ein positives Signal. „Es ist ein großer Gewinn für das AnDock, dass sich mit Herrn Bregen-Meiners auch ein Handwerksbetrieb hier vernetzt. Genau diese Mischung aus unterschiedlichen Branchen macht den Standort so wertvoll“, erklärt Sandra Prekel.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) begleitet den Gründer aktiv bei zentralen Fragen rund um Förderung, Vernetzung und Standortentwicklung.

Mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung, davon 18 Jahre als Projektleiter im Bereich individueller Innenausbau, bringt Johannes Bregen-Meiners umfassendes Know-how in seine Selbstständigkeit ein – und zeigt beispielhaft, wie sich traditionelles Handwerk erfolgreich mit digitaler Innovation verbinden lässt.

Alle Informationen finden Interessierte unter www.bregen-meiners.de.

 

 



Artikeldatum: 23. April 2026
Fotos v.o.n.u.: © Stadt Lingen (Ems)