Blühende Blumen, summende Insekten und singende Vögel – private Gärten und Vorgärten machen einen bedeutenden Anteil der Siedlungsfläche aus und können daher einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Artenvielfalt leisten.
Bereits mit kleinen Veränderungen können Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer dazu beitragen, dass Wildbienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel und Co. ausreichend Nahrung, Nistplätze und Rückzugsmöglichkeiten vorfinden. Zum Beispiel können Sie ihre Gärten und Vorgärten naturnaher gestalten, indem sie:
Die Stadt Lingen (Ems) geht mit gutem Beispiel voran. Bei der Pflege der öffentlichen Grünflächen verzichtet der städtische Bauhof bereits seit den 1980er Jahren auf den Einsatz von Pestiziden und setzt stattdessen auf eine naturnahe Bewirtschaftung, die Pflanzen und Tieren gleichermaßen zugutekommt. Für dieses Engagement wird die Stadt Lingen (Ems) seit Juni 2026 auf der Webseite des BUND als Pestizidfreie Kommune gelistet.
Auch ein naturnah gestalteter, bepflanzter Vorgarten ist weit mehr als nur ein schöner Blickfang. Er verbessert das Mikroklima, speichert Regenwasser, wirkt so der sommerlichen Hitze entgegen und bietet wertvollen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Besonders pflegeleicht ist eine flächendeckende Bepflanzung mit Bodendeckern, wie Storchenschnabel (Geranium) oder Immergrün (Vinca).
Spärlich bepflanzte und überwiegend aus Steinen angelegte sog. Schottergärten hingegen sind ökologisch gesehen nahezu wertlos und tragen durch ihre relativ starke Erwärmung im Sommer zur Aufheizung des Wohnumfeldes bei. Darüber hinaus sind sie weniger pflegeleicht, als oftmals fälschlicherweise angenommen wird. Denn um den „gepflegten“ Eindruck zu erhalten, müssen durch Wind eingetragene Wildkräuter oder Laub immer wieder zwischen den Steinen entfernt werden.
Weitere Informationen zur naturnahmen (Vor-) Gartengestaltungen sind erhältlich auf der Weitere Informationen zur naturnahmen (Vor-) Gartengestaltungen sind erhältlich auf der Homepage der Stadt Lingen (Ems).