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Machbarkeitsstudie: „Mehrgenerationen-Wohnen“

Wie wollen wir im Alter wohnen? Welche Betreuungs- und Pflegestrukturen sind erforderlich und welche generationenübergreifenden Nutzungskonzepte stärken das gesellschaftliche Miteinander in den Lingener Ortsteilen? Welche Wohnformen gibt es im Dorf bereits heute, wo liegt der zukünftige Bedarf, was ist wirtschaftlich darstellbar?

Diese und weitere Fragen rund um das Thema stellen sich viele Bürgerinnen und Bürger aus Holthausen-Biene im Rahmen der Dorfentwicklung im Ort. Der Ortsrat, Vertreter des „Arbeitskreis Dorfentwicklung“ und der Verwaltung wollten diese Zusammenhänge mit Fachleuten diskutieren und haben dazu externen Fachverstand mit ins Boot genommen. Die BFS Service GmbH, ein Tochterunternehmen der Bank für Sozialwirtschaft (BFS) aus Köln hat im Auftrag der Stadt Lingen eine Studie verfasst, welche genau diese Fragestellungen wissenschaftlich untersucht und fundierte und belastbare Antworten geliefert hat.

Die Untersuchung beinhaltet die modelhafte Entwicklung eines zentralen unbebauten Grundstücks im Ortsteil Holthausen-Biene. Die Ergebnisse sind grundsätzlich auch auf andere Standorte im Stadtgebiet übertragbar und bieten somit Grundlage und Arbeitshilfe für eine integrierte Siedlungsentwicklung, welche den Bürgerinnen und Bürgern ein möglichst selbstständiges und bedarfsgerechtes Leben im gewohnten sozialen Umfeld ermöglicht. Auf Grundlage der standortspezifischen Markt- und Bedarfsberechnung wurde ein Nutzungskonzept mit den Schwerpunkten „Quartiersbezug“ und „Altenhilfe“ entwickelt.

Gestützt auf diese Erkenntnisse wird die Verwaltung Gespräche mit möglichen Investoren, Betreibern und Projektentwicklern führen. Bezüglich des dörflich zentral gelegenen Standortes in Holthausen-Biene wird es außerdem erforderlich sein, den wirksamen Flächennutzungsplan zu ändern und einen Bebauungsplan aufzustellen, um zunächst die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Entwicklung der Fläche zu schaffen.

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Fotos v.o.n.u.: ©Richard Heskamp