Mehrgenerationenhaus
Das Mehrgenerationenhaus Lingen ist aus der Zusammenarbeit von vier befreundeten, katholischen Trägern entstanden:- dem St. Bonifatius Hospital e.V.,
- dem Christophorus-Werk Lingen e.V.,
- der Katholischen Erwachsenenbildung Lingen e.V. und
- dem Sozialdienst katholischer Frauen Lingen e.V.
Gemeinsam mit der Stadt Lingen möchte dieser Verbund ein vernetztes Angebot für die gesamte Familie aufbauen. Durch die Verschiedenheit der Träger in ihrer Struktur und ihren Leistungsangeboten können diese ein breit gefächertes Grundangebot mit den Elementen: Familie und Gesundheit, berufliche Rehabilitation und Behindertenhilfe, Familienbildung und soziale Beratung von Familien anbieten.
Der Trägerverbund steht weiteren Kooperationen mit anderen Trägern und Anbietern, die ein konzeptionell passendes Angebot vorhalten, offen gegenüber. Es engagieren sich bereits viele ehrenamtliche Aktive, die auch als Multiplikatoren tätig werden.
Das Mehrgenerationenhaus möchte durch gezielte Angebote die Kommunikation und Interaktion zwischen den verschiedenen Altersgruppen fördern. Das zentrale Angebot ist ein Cafe, das als ''Offener Treff'' jede Bürgerin und jeden Bürger zum Verweilen einlädt. Zu den geplanten generationsübergreifenden Angeboten sollen u. a. Großelternnachmittage, Familienpatenschaften und Senioren-Kinder-Vorlesestunden gehören.
Das Mehrgenerationenhaus möchte familiäre Strukturen gezielt unterstützen und dort wo Strukturen von Familien weg gebrochen sind, Ersatzstrukturen anbieten. Erziehungspersonen werden Freiraum für eigene Aktivitäten, zur Fortbildung oder zur Freizeitgestaltung erhalten. Kinder- und Jugendliche werden z. B. neue Möglichkeiten des sozialen Lernens und das Erleben der Großelterngeneration bekommen.
Anlässlich der Auftaktverstaltung sagte der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Hermann Kues: ''Ich begrüße sehr, dass die einzelnen Träger ihre Kräfte bündeln. So kommen vielfältige Kompetenzen zusammen, die ich mir für ein Mehrgenerationenhaus wünsche. Durch die Einbeziehung aller Generationen entsteht hier etwas, was die Gesellschaft erst zum Leben erweckt: Gemeinschaft.''
''Das Konzept der Mehrgenerationenhäuser ist eine zukunftsträchtige Idee. Die Häuser bündeln die vorhandenen, vielfältigen Kompetenzen und schaffen so neue Synergieeffekte'', sagte Oberbürgermeister Heiner Pott, der auch die Patenschaft für das Mehrgenerationenhaus Lingen übernommen hat. ''Davon profitieren letztlich unsere
Bürgerinnen und Bürger. Dies alles werden wir seitens der Stadt nach Kräften unterstützen''.







