Bildungsstandort

 
Im harten Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte verfügt die Stadt Lingen (Ems) über ein großes Potenzial: Die vergleichsweise junge Bevölkerung findet in der differenzierten Bildungslandschaft mit Hochschule, Berufsakademie, Berufs-, Berufsfach- und Fachschulen sowie Berufsbildungszentren des Handwerks exzellente Aus- und Weiterbildungsstätten vor. Die technisch-betriebswirtschaftlichen und kommunikationswissenschaftlichen Studiengänge der Hochschule Osnabrück und die dualen Wirtschaftsstudiengänge der Berufsakademie kooperieren eng mit der heimischen Wirtschaft. Ein regelmäßiger Wissenstransfer von der Hochschule in die Unternehmen und umgekehrt ist sichergestellt.

Das allgemeinbildende schulische Angebot in Lingen umfasst alle Schultypen – Grund-, Haupt- und Realschule (zukünftig: Oberschule) zwei Gymnasien und Gesamtschule. Der Ausbau der Ganztagsbetreuung wird sukzessive vorangetrieben.

In enger Zusammenarbeit mit allen Akteuren in den über 20 Kindertagesstätten und deren Trägern, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen sowie Unternehmen knüpft die Stadt Lingen ein engmaschiges Betreuungsnetz. Neben den fünf städtischen Familienzentren übernehmen erste Betriebskindergärten entsprechende Aufgaben.
 
Ein voller Erfolg war der Erste Lingener Bildungsgipfel im Jahr Dezember 2011. Das Thema „Anschlüsse statt Ausschlüsse. Fachkräftesicherung fängt in der Schule an“ traf offenbar den Nerv der Anwesenden. Rund 70 Vertreter der Schulen und aus der Wirtschaft waren der Einladung der Stadt gefolgt und diskutierten engagiert darüber, wie man jungen Menschen den Start ins Berufsleben erleichtern könne.
 


Fotos v.o.n.u.: Headerfoto Stadt Lingen (Ems), Benjamin Klack / pixelio.de