veröffentlicht am 26.11.2014

Hotspot-Projekt „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“

 

Neue Maßnahme in der Stadt Lingen im Ortsteil Holthausen-Biene zur Erhaltung der Biologischen Vielfalt

 
Gemeinsam mit dem Heimatverein und dem Ortsrat Holthausen-Biene plant die Stadt Lingen im Rahmen des Hotspot-Projektes „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“ eine neue Maßnahme in Holthausen-Biene auf einer städtischen Fläche am Kreuzbach. Dort soll ein bunt blühender Wegesaum entstehen.

Das großangelegte, über mehrere Jahre laufende Verbundprojekt, das von Bund und Land gefördert wird, startete im Oktober 2013. Neben der Stadt Lingen sind sechs weitere Kooperationspartner daran beteiligt. Das südliche Emsland und die nördliche westfälische Bucht sollen ihre Rolle als „Hotspot der biologischen Vielfalt“ weiter stärken. Ziel ist es unter anderem, nährstoffarme Sandstandorte zu erhalten und zu vernetzen. Diese Standorte bieten einen Lebensraum für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten.

In Holthausen-Biene wird nun ein bis zu 15 Meter breiter, regelmäßig gemähter Wegesaumstreifen als weiteres Vernetzungselement auf einer einjährigen Ackerbrache geschaffen. Rebhuhn, Margerite, Heidenelke und Co. sollen sich als Leitarten des Projektes etablieren. Nach der Herrichtung der Fläche durch Fräsen und Umpflügen in diesen Tagen wird auf einem breiten Streifen artenreiches, regionales Saatgut ausgesät, das für den Naturraum typisch ist und viele blühende, aus dem Gebiet kommende Kräuter und einige Gräser enthält. Anschließend werden entlang des Weges innerhalb und in Verlängerung einer vorhandenen Baumreihe neue hochstämmige Obstbäume alter Sorten im Laufe des Winters im Rahmen einer Pflanzaktion gesetzt.
 
Weite Informationen zum Hotspot-Projekt "Wege zur Vielfalt- Lebensadern auf Sand" erhalten Sie hier:
 


Fotos v.o.n.u.: Headerfoto Stadt Lingen (Ems), Foto: Karin Schreiner, Foto: Karin Schreiner