Stolpersteine

 

In Lingen erinnern insgesamt 44 Steine an die Opfer der NS-Zeit

 
Das Geheimnis der Erinnerung ist die Nähe des Ortes, an dem das Unfassbare geschah.
 
Die ersten Stolpersteine wurden bereits 2005 und 2011 in der Lingener Innenstadt vom Kölner Künstler Gunther Demning in das Pflaster eingefügt. Im Jahr 2012 verlegte Gunter Demnig weitere Stolpersteine. Der Lingener Ehrenbürger und Holocaust-Überlebende Bernard Grünberg war aus diesem Anlass eigens nach Lingen gereist. Er konnte dabei sein, als die Gedenktafeln für seine Eltern und seine Schwester in das Pflaster eingelassen wurden.
 
Zwei weitere Stolpersteine wurden im Dezember 2016 verlegt. Vier weitere Stolpersteine folgten im März 2018.
 
Auf einer Messingplatte dieser jeweils zehn mal zehn Zentimeter großen ''Stolpersteine'' sind die Namen von Lingener Juden eingestanzt. Sie wohnten dort und waren ein Teil der Lingener Bürgerschaft, bis sie in der Zeit des Nationalsozialismus entrechtet und schließlich getötet wurden.

Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler verlieh Günter Demnig im Herbst 2005 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.
 
 
Die Karte zeigt die 14 Stationen, an denen insgesamt 40 Stopersteine für die verfolgten und ermordeten jüdischen Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt verlegt wurden. Der Flyer "Stolpersteine" gibt  zu den einzelnen Stationen nähere Informationen zu den jüdischen Bürgern und Familien.

In Kürze werden sowohl auf der Karten als auch in der Stolpersteinbroschüre die Daten zu der jüngsten Stolpersteinverlegung im März 2018 ergänzt.  
 


Fotos v.o.n.u.: Headerfoto Stadt Lingen (Ems), o.A.