Sanierung der Overbergschule

 

Investition von 3,5 Millionen Euro - Förderung des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

 
3,5 Millionen Euro investierte die Stadt Lingen 2016 und 2017 in die Sanierung der Overbergschule. Baubeginn war Mitte 2016. Die Baumaßnahme wurde pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres 2017/2018 abgeschlossen.

Ein wichtiger Kernpunkt der Sanierung war das Thema Inklusion. So entstanden beispielsweise Differenzierungsräume in Nähe der Klassenräume und ein Aufzug an zentraler Stelle im Gebäude, um den barrierefreien Zugang aller Räume zu ermöglichen. Eine Kooperation mit der Mosaik-Schule des Christophorus-Werkes wird ebenfalls realisiert. Zur Umsetzung aktueller Brandschutzvorschriften wurden neue Treppenhäuser sowie ein neues Hausalarmierungssystem eingebaut. Durch ein neu verlegtes Rohrleitungsnetz wurde die geltende Trinkwasserverordnung eingehalten. Im Zuge der baulichen Modernisierung der Schule wurden die Sanitäranlagen, alle Klassenräume, Nebenräume und Flure komplett saniert und der Verwaltungsbereich durch einen kleinen Anbau vergrößert. Für die Minimierung des Energieverbrauchs wurden umfangreiche Dämmmaßnahmen durchgeführt und zudem eine neue Heizungsanlage mit Blockheizkraftwerk eingebaut, welche auch die benachbarte Sporthalle versorgt.

Trotz alle Umbaumaßnahmen bleibt der Charme und Charakter des 1933 erbauten Altbaus der Overbergschule sowie der integrierten Tanzhalle erhalten. Die Overbergschule ist eine Grundschule für Schülerinnen und Schüler aller Bekenntnisse und mit circa 215 Schülern die größte Grundschule in Lingen.
 
Die Stadt erhielt für die energetische Sanierung einen Zuschuss von ca. 420.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) durch das Förderprogramm der NBank "Energieeinsparung und Energieeffizienz bei öffentlichen Trägern".


Fotos v.o.n.u.: Headerfoto Stadt Lingen (Ems), o.A., o.A.