Familienpass

 
Alle Lingener Familien mit einem und mehr Kindern unter 18 Jahren sowie Haushalte/Familien, die eine pflegebedürftige Person im Sinne des § 14 Sozialgesetzbuch (SGB) XI mit der Zuordnung zu einer Pflegestufe nach § 15 SGB XI im eigenen Haushalt betreuen und versorgen erhalten von der Stadtverwaltung einen Familienpass in Form einer Scheckkarte. Dieser Pass ist grundsätzlich drei Jahre gültig und bietet verschiedene Vergünstigungen.

Bei Kindern über 18 Jahre wird der Familienpass auf Antrag ausgestellt, wenn sie noch in der Ausbildung sind, aus anderen Gründen Anspruch auf Kindergeld haben oder zu mindestens 50 % schwerbehindert sind. Zur Antragstellung müssen entsprechende Nachweise vorgelegt werden.
 
Ihr Ansprechpartner
Bürgerbüro
Neue Straße 5
Telefon 0591 9144-330


Der Familienpass Lingen gliedert sich in folgende Bereiche:
 
  • Familie und Familienpolitik in der Öffentlichkeit
  • Familienpass
  • Förderung freier Träger
  • Wohn- und Lebenssituation von Familien
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Vergünstigungen anderer Institutionen
  • Hinweise zur Handhabung des Familienpasses
 

Es gibt insbesondere Zuschüsse oder Vergünstigungen für:

  • Schwimmkurse
  • Schmutzwassergebühren
  • Stromkosten
  • Standesamtsgebühren bei Geburten
  • Kinderreisepässe
  • Theaterkarten
  • Mehrlingsgeburten (seit 01.01.2010)
  • Familientarif für das Linus
 
Der Familienpass, der Vorraussetzung für die Inanspruchnahme der Vergünstigungen ist, hat eine Gültigkeit von 2017-2019.  Alle Änderung und Neuausstellungen werden vom Bürgerbüro der Stadt Lingen (Ems) vorgenommen.
 
 

Familienpolitisches Programm: Einkommensgrenze für Zuschüsse erhöht

 
Familien mit zwei oder mehr Kindern oder einem pflegebedürftigen Angehörigen haben Anspruch auf einen Zuschuss zu den Schmutzwassergebühren und den Stromkosten. Die Einkommensgrenze für die Auszahlung der Zuschüsse wurde auf Beschluss des Ausschusses für Familie, Soziales und Integration erhöht. Ab sofort können Familien mit zwei Kindern und einem Jahreseinkommen von bis zu 32.000 Euro (vorher 30.000 Euro) von den Zuschüssen profitieren. Ab dem dritten Kind erhöht sich die Einkommensgrenze neuerdings noch einmal um jeweils 3.000 Euro pro Kind. Das Jahreseinkommen berechnet sich aus dem Bruttoeinkommen (u.a. Arbeitsentgelt, Rente, Arbeitslosengeld, Wohngeld und Kindergeld) abzüglich der Werbungskosten.

Konkret beträgt der Zuschuss zu den Schmutzwassergebühren für das zweite und jedes weitere Kind beziehungsweise für den pflegebedürftigen Angehörigen jährlich 57,90 Euro. Der Stromkostenzuschuss beläuft sich auf 40 Euro pro Jahr. Die Zuschüsse werden auch im Rahmen von Mietverhältnissen gewährt. Wenn die Gebühren bereits von der Stadt Lingen oder von sonstigen Dritten übernommen werden, können die Zuschüsse allerdings nicht gezahlt werden.


Fotos v.o.n.u.: Headerfoto Stadt Lingen (Ems), o.A.