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Sanierung und Neugestaltung des Bahnhofsgebäudes

Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude aus dem Jahr 1856 gehört der Stadt Lingen und wird voraussichtlich ab Herbst 2020 grundlegend saniert. Künftig soll sich der Bahnhof als einladendes und freundliches Eingangstor der Stadt präsentieren. Für die Sanierung sind rund fünf Millionen Euro vorgesehen.

Im Vorfeld hatten in einem Wettbewerb 15 emsländische und überregionale Architekten Vorschläge zur baulichen Entwicklung des Bahnhofs ausgearbeitet. Den ersten Preis konnte dabei das Büro Ahrens + Pörtner Architektengesellschaft mbH mit seinem Entwurf zur „Orangerie Bahnhof Lingen“ für sich entscheiden. Das Konzept überrascht mit der Idee, den Bahnhof mit Pflanzen – ähnlich wie in einer Orangerie – zu beleben und so ein einzigartiges Ambiente zu schaffen.

Bis auf die Kopfbauten ist eine komplette Entkernung der mittleren Eingangshalle zu einer offenen zweigeschossigen Halle vorgesehen. Gleichzeitig soll das ursprüngliche Erscheinungsbild mit der Sanierung wiederhergestellt werden. Funktionalität, Barrierefreiheit und ein hohes Maß an Aufenthaltsqualität, zu der auch ein Reise- und Tourismuszentrum, ein attraktives gastronomisches Angebot sowie ein Kiosk beitragen sollen, gehen Hand in Hand.



Fotos v.o.n.u.: ©Karl-Heinz Berger