veröffentlicht am 01.10.2019

BP Lingen: „Ein Ort der Zukunft“

 

Raffinerie Lingen weiht neues Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum ein

 
Am Freitag, dem 20. September, wurde in der Waldstraße in Lingen das neue Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum (VDZ) der BP Raffinerie Lingen eingeweiht. „Ein neues Gebäude ist immer auch ein Statement“, so Bernhard Niemeyer-Pilgrim, Vorsitzender der Geschäftsführung BP Lingen. „Unser Gebäude ist offen, modern und technisch auf dem neuesten Stand – nicht nur Arbeitsplatz für unsere Belegschaft, sondern Raum für Austausch, Kommunikation und Visionen.“ Anlässlich der Einweihung des VDZ empfing der Raffinerieleiter Vertreter aus Politik, Verbänden, Wirtschaft und der BP Welt. Guy Moeyens, verantwortlich für den Downstream-Bereich (Verarbeitung und Vermarktung von Rohölprodukten) in Europa und Südafrika, war bereits bei der Grundsteinlegung im Januar 2018 zugegen. Eng verbunden mit der BP Raffinerie in Lingen, zeigte er sich sehr stolz auf das gesamte Team. „Dank der Hingabe und engagierten Arbeit der BP Lingen Mitarbeiter konnte dieses ambitionierte Bauvorhaben innerhalb nur eines Jahres sicher realisiert werden.“ Und er ergänzte: „BP Lingen ist zwar die kleinste Raffinerie der BP – aber sie ist auch die raffinierteste. Sie ist bekannt für ihre Zuverlässigkeit, eine hohe Verfügbarkeit und sehr gute Sicherheitsbilanz.“ Dies mache den Standort zu einem sehr wichtigen innerhalb der BP Gruppe.

Auch Landrat Reinhard Winter fand lobende Worte für die Raffinerie und beglückwünschte BP zu dem neuen Gebäude: „BP Lingen zählt zu den Unternehmen, die hier in der Region innovative Ideen entwickeln und die Energiewende aktiv mitgestalten.“ Gemeinsam halte man viele Chancen in der Hand, die es zu nutzen und umzusetzen gelte. Als ein „furioses Bauwerk“ bezeichnete Oberbürgermeister Dieter Krone das neue VDZ an der Waldstraße: „Heute ist ein großartiger Tag für den Wirtschaftsstandort Lingen, der mit diesem neuen Gebäude ein neues, wunderbares Wahrzeichen erhalten hat.“
Bereits mit der Grundsteinlegung im Januar 2018 wurde das Bauvorhaben der BP Lingen als „Leuchtturm-Projekt“ der Region bezeichnet. Heute, gut 20 Monate später, arbeiten 360 Mitarbeiter unter dem neuen von einer Pyramide gekrönten Dach. Die lichtdurchlässige Dachkonstruktion schafft helle Räumlichkeiten und eine freundliche Arbeitsumgebung. Die Möbel sind frisch, wohnlich und modern. „Der offene und farbenfrohe Stil unseres Gebäudes ist darauf ausgerichtet, die Interaktion und die Kommunikation der Mitarbeiter zu fördern“, erklärt Stefan Möller, Betriebsratsvorsitzender der BP Lingen. Im VDZ arbeiten nicht nur Mitarbeiter der Verwaltung, sondern auch der Werkfeuerwehr, der Werkstätten und des Labors. Möller ergänzt: „Die Wege zwischen den verschiedenen Funktionseinheiten und der Verwaltung sind kürzer geworden. Man trifft sich bei einer kurzen Pause in den Kaffee-Ecken und erlebt so einen unkomplizierten, direkten Austausch.“

Doch auch die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern aus der Produktion, die nach wie vor im Werk verbleiben, liegt Möller und Niemeyer-Pilgrim am Herzen: „Unsere Anlagenbetreiber verrichten aus der ebenfalls hochmodernen Zentralen Messwarte ihre Arbeit und haben regen Kontakt mit den Kollegen in der Waldstraße. Dies ist umso wichtiger, da unsere Produktion natürlich das Herzstück der Raffinerie ist und bleibt“, betont Niemeyer-Pilgrim. Dass sich BP Lingen nicht nur mit dem VDZ für die Zukunft gerüstet hat, zeigen auch aktuelle Forschungsprojekte der Raffinerie. Angesichts der wachsenden Energienachfrage gelte es, sich für die größtmöglichen Reduzierungspotenziale von Emissionen einzusetzen. „Wir wollen in unserer Raffinerie Lösungen für eine CO2-ärmere Zukunft erarbeiten“, so Niemeyer-Pilgrim. Dass dies tatsächlich möglich ist, konnte BP Lingen beispielsweise mit der Integration von grünem Wasserstoff in den Raffinerieprozess eindrucksvoll unter Beweis stellen: Weltweit erstmalig nutzten die Ingenieure in einem Testlauf CO2-neutral erzeugten Wasserstoff zur Kraftstoffproduktion.


Fotos v.o.n.u.: Headerfoto Stadt Lingen (Ems), o.A., o.A.