veröffentlicht am 14.02.2018

Dorferneuerungsplanung in Holthausen-Biene nahezu abgeschlossen

 

Neugestaltung der Kreuzung Geester Straße/Lange Straße

 
„Mit der Neugestaltung des Kreuzungsbereich Geester Straße/Lange Straße ist ein langgehegter Wunsch der Bürger von Holthausen-Biene in Erfüllung gegangen“, erklärte Ortsbürgermeister Uwe Dietrich und begrüßte damit alle Beteiligten zum Abschluss der neuesten Maßnahme der Dorfentwicklung in dem Lingener Ortsteil. Vorrangiges Ziel sei es gewesen, das Quartier neu und attraktiver zu gestalten und die Verkehrssicherheit in diesem Bereich erhöhen, so der Ortsbürgermeister. Dafür seien verkehrsberuhigende Maßnahmen installiert, versiegelte Flächen begrünt, Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen, Informationsstelen eingebaut und Obstbäume gepflanzt worden. Als Besonderheit hob Uwe Dietrich die neue „Mitfahrer-Bank“ neben der Haltestelle an der Geester Straße und zusätzlich an der Ortsverwaltung hervor: „Wer sich auf diese Bank setzt, gibt Autofahrern das Zeichen, dass er gerne, beispielsweise in die Innenstadt, mitgenommen werden möchte – wir hoffen, dass dieses Angebot nun auch gut angenommen wird.“

Oberbürgermeister Dieter Krone dankte allen Beteiligten, darunter dem Ortsrat, der Arbeitsgruppe, den Nachbarn, den Mitarbeitern der Verwaltung und der ausführenden Firma GaLa-Bau und besonders dem beauftragten Planer Dr. Harald Meyer und Martina Cordes vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL). „Der Platz ist insgesamt aufgewertet worden und wird sicherlich zu einem beliebten Anlaufpunkt für die Holthausener selbst, aber auch beispielsweise Fahrradtouristen werden“, so Dieter Krone. So laden neue Bänke und zukünftig Informationstafeln mit orts- und freizeitbezogenen Informationen insbesondere Radfahrer ein, vor Ort eine Pause zu machen.

Dr. Harald Meyer betonte, dass dieses Projekt ein Beispiel dafür sei, wie man mit wenigen Mitteln viel erreichen könne. „Viele Element, wie den Gedenkstein, das Bushaltehäuschen und Schmuckbeet haben wir lediglich anders hervorgehoben und so besser akzentuiert.“ Das sei vor allem der guten Mitarbeit vieler Beteiligter zu verdanken, lobt er die Arbeitsgruppe und die Nachbarn, die sich eingebracht hatten.

Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 200.000 Euro. „Ziel der Dorferneuerungsplanung ist es, den ländlichen Raum und die Daseinsversorgung zu stärken und zu zeigen, wie lebenswert unsere Dörfer sind“, betonte Martina Cordes vom Amt für Regionale Landesentwicklung (ArL). Das ArL fördert die Maßnahmen der Dorferneuerung mit bis zu 60 Prozent der Gesamtsumme.


Fotos v.o.n.u.: Headerfoto Stadt Lingen (Ems), o.A.