veröffentlicht am 12.10.2019

Ausschreibung: Pachtflächen

 
Die Stadt Lingen (Ems) und die Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft Lingen (Ems) mbH bieten ab dem 01.11.2019 landwirtschaftliche Flächen gegen Höchstgebot (€/ha) zur Verpachtung an. Die Bewerbungsfrist endet am 23.10.2019.

Bewerbungen sind schriftlich, per E-Mail oder per Fax unter Angabe eines Angebotes (€/ha) bis zum 23.10.2019, 24.00 Uhr abzugeben bei der


Stadt Lingen (Ems)
- Fachdienst Liegenschaften -
Elisabethstraße 14-16, 49808 Lingen (Ems)
E-Mail m.lingers@lingen.de
Telefax 0591 9144-228

Weitere Informationen erhalten Sie vormittags in der Zeit von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr unter der Telefonnummer 0591/9144-233 oder -234.


Die unten aufgeführten wichtigen Hinweise zu den Ackerflächen bzw. Grünlandflächen sind unbedingt zu berücksichtigen.


Ackerflächen im Ortsteil Baccum

 
1. Gemarkung Baccum, Flur 1, Flurstück 100/2, 2,6995 ha, Ackerfläche, (mit Zahlungsansprüchen, mit Biodiversität, unbefristet mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit)

2. Gemarkung Baccum, Flur 4, Flurstück 48/29, 1,6717 ha, Ackerfläche, (mit Zahlungsansprüchen, keine Biodiversität, unbefristet mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit)

3. Gemarkung Baccum, Flur 20, Flurstück 5, 2,0282 ha, Ackerfläche,(mit Zahlungsansprüchen, mit Biodiversität, unbefristet mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit)

4. Gemarkung Baccum, Flur 19, Flurstück 29, 1,2185 ha, Ackerfläche, (mit Zahlungsansprüchen, keine Biodiversität, unbefristet mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit)

5. Gemarkung Baccum, Flur 18, Flurstück 18, 0,4470 ha, Ackerfläche (mit Zahlungsansprüchen, keine Biodiversität, befristet für ein Wirtschaftsjahr 2019/2020)

6. Gemarkung Baccum, Flur 11, Flurstück 129/5 (0,2827 ha), Flurstück 130/4 (0,2023 ha), Flurstück 130/6 (4,0066 ha), Flurstück 153/2 (1,0784 ha) insgesamt 5,5700 ha, Ackerfläche (keine Zahlungsansprüche, keine Biodiversität, nur Anbau von Wintergetreide erlaubt, befristet bis zur Aberntung des Wintergetreides in 2020)
 

Ackerflächen und Grünlandfläche im Ortsteil Holthausen/Biene

 
7. Gemarkung Biene, Flur 2, Flurstück 16 tlw., ca. 2,3539 ha, extensive Grünlandfläche (Kompensationsfläche E 140 mit gesonderten Bewirtschaftungsauflagen, siehe unten), mit Zahlungsansprüchen, unbefristet mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit
 
8. Gemarkung Biene, Flur 9, Flurstück 150/7, 2,4754 ha, Ackerfläche
(mit Zahlungsansprüchen, keine Biodiversität, nur Anbau von Wintergetreide erlaubt, befristet bis zur Aberntung des Wintergetreides in 2020)

9. Korrektur vom 14.10.2019
Gemarkung Biene, Flur 10, Flurstück 219/12, (3,9904 ha), Flurstück 3/61 - teilweise (1,7500 ha) insgesamt ca. 5,7404 ha, Ackerfläche, (mit Zahlungsansprüchen, ohne Biodiversität, unbefristet mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit)
Die im Plan gekennzeichnete Fläche 3/61 ist entsprechend zu reduzieren. Der aktuelle Plan kann unter 9144-233 angefordert werden.
 

Ackerflächen im Ortsteil Bramsche


10. Gemarkung, Bramsche, Flur 131, Flurstück 95/7 (1,6792 ha), Flurstück 95/6 (1,3155 ha) insgesamt 2,9947 ha, Ackerfläche (mit Zahlungsansprüchen, mit Biodiversität, unbefristet mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit)

11. Gemarkung Bramsche, Flur 138, Flurstück 28, 9,2214 ha, Ackerfläche (mit Zahlungsansprüchen, mit Biodiversität, unbefristet mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit)


Ackerfläche und Grünlandfläche im Ortsteil Laxten


12. Gemarkung Altenlingen, Flur 21, Flurstücke 66/8 tlw. (ca. 2,3420 ha), 67/2 (0,0573 ha), 68/2 (1,6507 ha), 69/4 (1,8781 ha), 71/7 tlw.(ca. 0,9400 ha), 71/5 tlw. (ca. 1,6500 ha), 70/8 tlw. (1,2464 ha), 74/23 tlw. (ca. 0,0150 ha), Ackerfläche insgesamt 9,7795 ha (mit Zahlungsansprüchen, mit Biodiversität, unbefristet mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit)

13. Gemarkung Altenlingen, Flur 21, Flurstück 66/8 tlw., ca. 2,8800 ha, Grünlandfläche, (mit Zahlungsansprüchen, unbefristet mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit, Umbruchverbot)

14. Gemarkung Altenlingen, Flur 38, Flurstück 102/8 tlw., ca. 3,7556 ha, Ackerfläche (mit Zahlungsansprüchen, mit Biodiversität, befristet für ein Wirtschaftsjahr 2019/2020)

15. Gemarkung Altenlingen, Flur 38, Flurstück 160/93 tlw. 1,4631 ha,
extensive Grünlandfläche (Kompensationsfläche E 347 mit gesonderten Bewirtschaftungsauflagen, siehe unten), mit Zahlungsansprüchen, unbefristet mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit


Ackerfläche im Ortsteil Darme


16. Gemarkung Darme, Flur 7, Flurstück 64/15 tlw., ca. 4,6800 ha, Ackerfläche (mit Zahlungsansprüchen, mit Biodiversität, unbefristet mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit, Saumstreifen der UNB wird nicht mitverpachtet, Hinweis: Greening des Vorpächters vorhanden)


Grünlandflächen im Ortsteil Schepsdorf


17. Gemarkung Schepsdorf, Flur 29, Flurstück 531 tlw. (ca. 0,0708 ha), 530 tlw. (ca.1,4354 ha), Grünlandfläche im Landschaftsschutzgebiet insgesamt 1,5062 ha (keine Zahlungsansprüche, befristet für ein Wirtschaftsjahr 2019/2020)

18. Gemarkung Schepsdorf, Flur 56, Flurstück 109 tlw., ca. 3,1960 ha, extensive Grünlandfläche (Kompensationsfläche E 172 mit gesonderten Bewirtschaftungsauflagen, siehe unten, mit Zahlungsansprüchen, unbefristet mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit)


Ackerflächen in der Gemeinde Bippen, Ortsteil Ohrtermersch/Ohrte


19. Gemarkung Ohrtermersch (Hahnenberg), Flur 18, Flurstück 32/1, (14,5756 ha) und Gemarkung Ohrte (Berlriede), Flur 20, Flurstück 8/1 (0,3901 ha), Flurstück 8/2 (0,9256 ha) insgesamt 15,8900 ha Ackerfläche (mit Zahlungsansprüchen, mit Biodiversität, unbefristet mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit)

20. Gemarkung Ohrte (Feld), Flur 14, Flurstück 9/1, 8,0582 ha, Ackerfläche (mit Zahlungsansprüchen, mit Biodiversität, unbefristet mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit)


Wichtige Hinweise:


Biodiversität/Fruchtfolgewechsel

Für die Pachtfläche wird der Pächter zu einer zehnprozentigen Stilllegung verpflichtet. Auf dieser ist im Frühjahr ein Blühstreifen bis zum 01.06. einzusäen. Der Blühstreifen ist dabei für eine Wachstumsperiode jeweils auf wechselnden Flächen (Standort innerhalb der Fläche) anzulegen und darf nicht abgeerntet werden. Der Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln ist untersagt. Außerdem wird ein Fruchtfolgewechsel vorgeschrieben. Ein Verstoß gegen die Anlegung des Blühstreifens bzw. den Fruchtfolgewechsel stellt eine schwerwiegende Vertragsverletzung dar und führt zu Schadensersatzzahlungen bzw. zu einer außerordentlichen fristlosen Kündigung.


Bewirtschaftungsauflagen für die Grünland-/Kompensationsflächen


Zu Nr. 7, E 140

  • Jegliche Form der Düngung ist nicht zulässig.
  • Die Fläche darf nur für die Durchführung der Mahd und das Abtransportieren des Mahdguts befahren und genutzt werden.
  • Die Fläche ist stets in geordneten Zustand zu halten und nach Abschluss der Arbeiten sauber und aufgeräumt zu verlassen.
  •  Durch die Arbeiten dürfen keine Schäden an den Flächen entstehen (Bodenverdichtung, Fahrspuren etc.)
  • Keine Anwendung von Pflanzenbehandlungs- und Pflanzenschutzmitteln.
  • Das Walzen, Schleppen und andere Bodenarbeiten sind zu unterlassen.
  • Die Fläche darf nicht bewässert werden.
  • Eine Ein- oder Nachsaat darf nicht erfolgen.
  • Die Fläche ist bis zu den Randbereichen zu mähen, d.h. auch unter dem Trauf der angrenzenden bzw. auf der Fläche befindlichen Gehölze und Bäume sowie bis zur Böschungsoberkante von Gewässern.
  • Die Mahd muss spätestens innerhalb eines Monats ab Beginn der unten angegebenen Frist fertiggestellt sein.
  • Aufgrund der feuchten Standortbedingungen auf der Fläche darf die Mahd nur mit einem leichten Turbomäher (z.B. Heckmähwerk und leichter Schlepper) durchgeführt werden.
  • Die Fläche ist zum Schutz von Wildtieren von innen nach außen zu mähen, wobei am Mähgerät ein Wildtretter angebracht sein muss.
  • Das Mähen und das Aufnehmen des Mahdgutes darf nur bei trockener Witterung und trockenen Bodenverhältnissen erfolgen.
  • Das Mahdgut ist sauber aufzunehmen und vollständig von der Fläche zu entfernen, die Aufnahmen hat spätestens 1 Woche nach der Mahd zu erfolgen.
  • Im wesentlichen Bereich der Fläche darf diese nur bis zur Böschungsoberkante des aufgeweiteten Biener Bachs gemäht werden.
  • Sollte sich im nördlichen Bereich der Fläche witterungsbedingt eine wasserführende Senke bilden, ist so nah wie möglich an die Senke heran zu mähen.
  • Zeitliche Fristen: 
    1. Mahd ab dem 15.07.
    2. Mahd ab dem 16.09.



Zu Nr. 18, E 172

  • Jegliche Form der Düngung ist nicht zulässig.
  • Die Fläche darf nur für die Durchführung der Mahd und das Abtransportieren des Mahdguts befahren und genutzt werden.
  • Die Fläche ist stets in geordneten Zustand zu halten und nach Abschluss der Arbeiten sauber und aufgeräumt zu verlassen.
  • Durch die Arbeiten dürfen keine Schäden an den Flächen entstehen (Bodenverdichtung, Fahrspuren etc.)
  • Keine Anwendung von Pflanzenbehandlungs- und Pflanzenschutzmitteln
  • Das Walzen, Schleppen und andere Bodenarbeiten sind zu unterlassen.
  • Die Fläche darf nicht bewässert werden.
  • Eine Ein- oder Nachsaat dar nicht erfolgen.
  • Die Fläche ist bis zu den Randbereichen zu mähen, d.h. auch unter dem Trauf der angrenzenden bzw. auf der Fläche befindlichen Gehölze und Bäume sowie bis zur Böschungsoberkante von Gewässern.
  • Die Mahd muss spätestens innerhalb eines Monats ab Beginn der unten angegebenen Frist fertiggestellt sein.
  • Die Fläche ist zum Schutz von Wildtieren von innen nach außen zu mähen, wobei am Mähgerät ein Wildtretter angebracht sein muss.
  • Das Mähen und das Aufnehmen des Mahdgutes darf nur bei trockener Witterung und trockenen Bodenverhältnissen erfolgen.
  • Das Mahdgut ist sauber aufzunehmen und vollständig von der Fläche zu entfernen, die Aufnahmen hat spätestens 1 Woche nach der Mahd zu erfolgen.
  • Zeitliche Fristen:
    1. Mahd ab dem 08.07.
    2. Mahd ab dem 16.09.

    Die Ausbreitung von Jakobskreuzkraut ist zwischen Juli und August einzudämmen. Um einen möglichst großen Vitalitätsverlust der Pflanzen zu erreichen, sollte man nicht vor, sondern in der Blüte, aber vor der Samenreife mähen.



Zu Nr. 15, E 347

  • Jegliche Form der Düngung ist nicht zulässig.
  • Die Fläche darf nur für die Durchführung der Mahd und das Abtransportieren des Mahdguts befahren und genutzt werden.
  • Die Fläche ist stets in geordneten Zustand zu halten und nach Abschluss der Arbeiten sauber und aufgeräumt zu verlassen.
  • Durch die Arbeiten dürfen keine Schäden an den Flächen entstehen (Bodenverdichtung, Fahrspuren etc.)
  • Keine Anwendung von Pflanzenbehandlungs- und Pflanzenschutzmitteln
  • Das Walzen, Schleppen und andere Bodenarbeiten sind zu unterlassen.
  • Die Fläche darf nicht bewässert werden.
  • Eine Ein- oder Nachsaat dar nicht erfolgen.
  • Die Fläche ist bis zu den Randbereichen zu mähen, d.h. auch unter dem Trauf der angrenzenden bzw. auf der Fläche befindlichen Gehölze und Bäume sowie bis zur Böschungsoberkante von Gewässern.
  • Die Mahd muss spätestens innerhalb eines Monats ab Beginn der unten angegebenen Frist fertiggestellt sein.
  • Die Fläche ist zum Schutz von Wildtieren von innen nach außen zu mähen, wobei am Mähgerät ein Wildtretter angebracht sein muss.
  • Das Mähen und das Aufnehmen des Mahdgutes darf nur bei trockener Witterung und trockenen Bodenverhältnissen erfolgen.
  • Das Mahdgut ist sauber aufzunehmen und vollständig von der Fläche zu entfernen, die Aufnahmen hat spätestens 1 Woche nach der Mahd zu erfolgen.
  • Zeitliche Fristen:
    1. Mahd ab dem 15.07.
    2. Mahd ab dem 16.09.


Fotos v.o.n.u.: Headerfoto Stadt Lingen (Ems), Kerstin Schröder / pixelio.de