veröffentlicht am 27.01.2016

"Klimafreundlicher Fuß- und Radverkehr" beschlossen

 

Konzept sieht sieben Handlungsfelder mit 49 Maßnahmen vor

 
Den Radverkehr in Lingen stärken – das wollen die Mitglieder des Lingener Stadtrats. Mehrheitlich ist deshalb das Klimaschutzteilkonzept „Klimafreundlicher Fuß- und Radverkehr“ in der Ratssitzung und in den entsprechenden Ausschüssen verabschiedet worden. Das Hannoveraner Büro PGV stellte den rund 400 Seiten umfassenden Bericht in der gemeinsamen Sitzung des Verkehrs- sowie des Planungs- und Bauausschusses ausführlich vor. Neben den politischen Gremien nutzen auch viele Bürger die Gelegenheit, Nachfragen zu stellen.

Edzard Hildebrandt und Annika Wittkowski wiesen zunächst noch einmal auf den umfangreichen Beteiligungsprozess hin. Viele Bürgerinnen und Bürger, Interessensgruppen und Verbände hätten sich im Laufe der letzten Wochen und Monate an den Arbeitsgruppen teilgenommen. Als Ergebnis der umfangreichen Diskussionen präsentierte das Büro sieben Handlungsfelder mit insgesamt 49 Maßnahmen. Zudem umfasse das Klimaschutzteilkonzept verschiedene CO2-Szenarien für den teilweisen Umstieg vom motorisierten auf den nicht motorisierten Individualverkehr, erläuterte Edzard Hildebrandt. Die sieben Handlungsfelder reichen von einem Radverkehrsnetz, Maßnahmen in der Innenstadt, die Radverkehrsführung an den Knotenpunkten, fußgänger- und fahrradfreundliche Hauptverkehrsstraßen sowie die Themen Öffentlichkeitsarbeit, Schule sowie Mobilität und Beruf.

„Das Fahrradkonzept war ein zentraler Punkt in dem Zukunftsprozess ´Lingen 2025`. Dazu sind sehr viele Eingaben eingegangen“, sagte Stadtbaurat Lothar Schreinemacher. „Uns war es wichtig, alle Bevölkerungsgruppen abzubilden, insofern ist es toll, dass sich so viele Menschen beteiligt und an diesem Maßnahmenkatalog mitgearbeitet haben“, dankte Lothar Schreinemacher noch einmal allen Teilnehmenden. „Heute beschließen wir zunächst das gesamte Klimaschutzteilkonzept“, erläuterte der Stadtbaurat das weitere Vorgehen. „Wie die einzelnen Maßnahmen und vor allem, wann diese umgesetzt werden sollen, das muss nun in den entsprechenden Ausschüssen beraten und diskutiert werden.“
 
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Fotos v.o.n.u.: Headerfoto Stadt Lingen (Ems), Richard Heskamp