Lingener Stadtgeschichte erleben

 
Die derzeitigen Bestände belaufen sich auf 33 Urkunden von 1449 bis 1740 (die älteren Urkunden sind dem Stadtbrand von 1548 zum Opfer gefallen) auf auf ca. 10.000 Akten ab dem 16. Jahrhundert, ca. 500 Zeitungsbestände ab 1836, 20.000 Fotos und Dias, 500 Karten und Pläne, über 2.000 Bände der Archivbibliothek, sieben Deposita und Nachlässe.

Das Archiv kann Antworten geben auf Fragen wie: 
 
  • Wo haben meine Vorfahren gelebt?
  • Wie sah unsere Straße vor 100 Jahren aus?
  • Wann wurde das Rathaus gebaut?
  • Wann kam die Eisenbahn nach Lingen?
 

Führungen

 
Führungen für Gruppen oder Schulklassen werden vom Stadtarchiv nach Voranmeldung durchgeführt. Die Teilnehmerzahl sollte 20 Personen nicht übersteigen.
 

Aufsätze

 

Das Eisenbahn-Ausbesserungswerk Lingen (1856-1996)

von Dr. Ludwig Remling Mit dem Anschluss an das überregionale Eisenbahnnetz im Sommer 1856 endete für die Stadt Lingen eine längere Phase wirtschaftlicher Stagnation. Während die Zahl der Einwohner...


Das St. Bonifatius Hospital

Das St. Bonifatius-Hospital vom Ende des 19. bis um die Mitte des 20. Jahrhunderts - vom Belegkrankenhaus zum Anstaltskrankenhaus mit Fachabteilungen...das St. Bonifatius-Hospital [in Lingen] vom Ende des 19. bis um die Mitte des 20. Jahrhunderts
von Ludwig Remling Als das St. Bonifatius-Hospital im Jahre 1855 gegründet wurde, hatte die Stadt Lingen 3.272 Einwohner. Bis zum Ende des Jahrhunderts stieg die Einwohnerzahl auf mehr als das Doppelte;...


Die Geschichte Lingens

Der ursprüngliche Siedlungsschwerpunkt im Raum Lingen lag im heutigen Altenlingen. Der Bischof von Osnabrück besaß dort vor der Jahrtausendwende in der Nähe eines Emsübergangs eine Grundherrschaft....


Josef Rosemeyer, Olympiateilnehmer 1896 in Athen, und die Anfänge des Radsports in Lingen

Vom 6. - 15. April 1896 fanden in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt. Die Teilnahme einer deutschen Mannschaft war lange Zeit umstritten. Konservativ-militaristische Kreise störten...


Geschichtlicher Abriss zum Kasernengelände

Ein Vortrag von Herrn Dr. Remling Das Kasernengelände ist der größte zusammenhängende Grundstückskomplex im Stadtteil Reuschberge. Ursprünglich war es wie fast ganz Reuschberge eine Sanddünenlandschaft...


Stationen der Stadtgeschichte

Erstmals aktenkundig wurde Lingen (Ems) im Jahr 975. Kaiser Otto II. übertrug damals dem Bischof Ludolf von Osnabrück verschiedene im heutigen Stadtteil Altenlingen gelegene Güter als Lehen. Was den...


Von der Demokratie zur Diktatur - Lingen 1932-1933

von Dr. Ludwig Remling Bei der Abiturprüfung am Gymnasium Georgianum im Februar 1933 hieß eines der vier im Fach Deutsch gestellten Aufsatzthemen „Wie kann man im Alltagsleben Mut zeigen?“ Dieses...




(Fotos v.o.n.u.: o.A.)