Mit kurzen Ansprachen und Gelegenheit zu Gesprächen wurde am vergangenen Montag der erste umgestaltete Abschnitt der Lingener Fußgängerzone, das sogenannte „Initialprojekt“, eröffnet. Vertreter der Anlieger aus der Fußgängerzone durchschnitten gemeinsam mit dem Oberbürgermeister ein Band im Magnolienhain. Der Bereich an der Kreuzung Burgstraße/Marienstraße wurde nach den Plänen des Dresdener Freiraumplaners Jens Rossa in den letzten drei Monaten umgebaut und erstrahlt nun in neuer Blüte.

 

„Lingen in neuer Blüte“ ist auch der Name der Anliegerinitiative, in der Vertreter der Anlieger gemeinsam mit der Stadtverwaltung das Initialprojekt bearbeiteten. Die Anlieger sammelten innerhalb weniger Wochen über 70.000 Euro ein und leisteten somit ihren Anteil an der Finanzierung des Vorhabens. Außerdem wurde die Initiative mit 100.000 Euro vom Land Niedersachsen im Rahmen des Modellprojektes „Quartiersinitiative Niedersachsen“ gefördert. Die Stadt Lingen finanzierte den Rest der ca. 360.000 € teuren Maßnahme.

 

Herzstück des Kreuzungsbereichs ist nun der aus vierzehn Bäumen bestehende Magnolienhain. Erste zarte Blüten (aufgrund der Pflanzmaßnahme in diesem Jahr noch eher zurückhaltend) lassen erahnen, zu welchem Ambiente besonders dieser Bereich sich in den nächsten Jahren noch entwickeln wird. Zu späterer Stunde wurde durch effektvolle Beleuchtung der gesamte Initialbereich attraktiv in Szene gesetzt.

 

Oberbürgermeister Heiner Pott wie auch Thomas Diepenbrock als Vertreter der Anlieger lobten unter anderem die engagierte Arbeit und das faire Miteinander zwischen allen Beteiligten bei der Realisierung des Initialprojektes. Dies sei ein vorbildlicher Auftakt für die weiteren Pläne. In den kommenden Monaten und Jahren soll nun im Stil des Initialprojektes die gesamte Fußgängerzone neu gestaltet werden.