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in Lingen
Sehenswertes
Geschichte und Geschichten erzählt die Lingener Innenstadt in einem Atemzug: Zwischen den schmucken Giebeln mittelalterlicher Bürgerhäuser entfaltet sich das besondere Flair der traditionsreichen Stadt, die ihr Brauchtum durch wechselvolle Jahrhunderte hindurch bewahrt hat und noch heute u. a. beim Kivelingsfest "zelebriert".
Alte Posthalterei
Aus der Reihe der Giebelhäuser fällt die ehemalige Post am Marktplatz als zweigeschossiges Fachwerkhaus mit Walmdach am Eingang zur Großen Straße heraus. Die alte Posthalterei ist eines der geschichtsträchtigen Häuser von Lingen. In diesem zentral...
Am Markt 20
An diesem bedeutenden Bürgerhaus aus dem Jahr 1651 werden insbesondere die zahlreichen Verbindungen zu den Niederlanden deutlich, die auch im Lingener Stadtbild Spuren hinterlassen haben. Die Baugeschichte des Hauses fußt auf den zahlreichen neuen...
Andreasplatz
Der Andreasplatz entstand wohl nach dem Abtragen der Befestigungswerke um 1632 und den damit verbundenen Änderungen in der Straßenführung. An diesem Platz behandelte im 17. Jahrhundert der berühmte ''Medicus'' Andreas Wesken seine Patienten, die...
Bahnhof
Der Lingener Bahnhof wurde von der Königlich-Hannoverschen Eisenbahn-Direction entworfen und 1860 ausgeführt. Bahnhöfe galten in der damaligen Zeit als die Visitenkarten der Eisenbahn-Gesellschaften, für die Zeit nach der Jahrhundertmitte war er...
Naturraum „Brögberner Teiche – Baccumer Bruch“
Der Naturraum „ Brögberner Teiche- Baccumer Bruch“ umfasst einen renaturierten Landschaftsraum von fast 1.000 Hektar Fläche und war Außenstandort der Weltausstellung „Expo 2000“. Bis heute bestehen die dafür erstellten Routen für Radfahrer,...
Bürgerhaus 1733
Das Bürgerhaus Baccumer Str. 9 wurde um 1733 als zweigeschossiges Haus mit Satteldach in holländischem Stil mit einem Glockengiebel. errichtet. Der massive Giebel ist in seiner Ausgewogenheit und in seiner Materialbehandlung als Ziegelmauerwerk mit...
Campus Lingen
Mit der Eröffnung des neuen Campus in den denkmalgeschützten Hallen I und II wandelt sich das Gebäude des ehemals größten Arbeitgebers der Stadt zu einer Talentschmiede für die zukünftigen Fachkräfte der Region. Die Umgestaltung des ehemaligen...
Dankelman´sches Palais (Amtsgericht)
Anfang der vierziger Jahre des 17. Jahrhunderts begann der Vizedroste Sylvester von Danckelmann auf dem seit 1638 brach liegenen Terrain der ehemaligen Festungsanlagen unweit des stark verkleinerten Stadtgrabens mit dem Bau seines Stadthauses. Im Jahre...
Evangelisch-Reformierte Kirche
Die reformierte Kirche in der Kirchstraße ist eines der ältesten Gebäude der Stadt Lingen. Der noch erhaltene Turm stammt schätzungsweise aus dem 13. Jahrhundert und gehörte wohl zum Vorgängerbau, der Martinikirche. Im 16. Jahrhundert ist der Kirchenbau...
Garten der Justiz (Amtsgerichtpark)
Wer Entspannung sucht, ist hier richtig. Der Justizgarten bietet mit seinem herrlichen Baumbestand eine ideale Umgebung zur Erholung. Der Park ist eine wunderschöne innerstädtische Grünzone zwischen Amtsgericht, Pferdemarkt und den ehemaligen Wallanlagen...
Glocken- und Figurenspiel
Noch bis zum 05. September können die Lösungsbögen zum Glockenspiel-Quiz im Fachdienst Kultur abgegeben werden. Das Quiz zum Glockenspiel ist ein Angebot im Rahmen der Ferienpassaktion 2012.
Halle IV
Die Stadt gehörte von 1815 bis 1866 zum Königreich Hannover. In dieser Zeit entstanden Überlandchausseen, der Emskanal zwischen Hanekenfähr und Meppen und die Hannoversche Westbahn. Durch letztere wurde Lingen an das deutsche Eisenbahnnetz angeschlossen....
Hanekenfähr
Auf der Kreuzung von drei Wasserläufen - Ems, Dortmund-Ems-Kanal und Ems-Vechte-Kanal - liegt Hanekenfähr, das Kleinod für Erholungssuchende. Ein Hotel und ein Campingplatz locken Gäste, insbesondere in der Sommerzeit, an. Radfahrer, Inline-Skater...
Haus der Kivelinge
Eines der wenigen Häuser, das die verschiedenen Stadtbrände im 16. Jahrhundert überstanden hat, ist das Haus „Am Markt 8“. Die Jahreszahl 1580 im Türsturz eingetieft, gibt wohl mit Recht das Entstehungsjahr dieses Hauses an. Das zweigeschossige...
Haus Hellmann
Das zweitälteste Haus der Stadt, unter Osnabrücker Einfluß entstanden, ist das Haus Hellmann in der Burgstraße 13. Dieses stattliche Fachwerkhaus aus dem Jahre 1641 mit seinem viermal vorgekragten Giebel und dem Mittelpfostenständer entstand als...
Haus Wichmann
Stattliches, langgestrecktes, zweigeschossiges Fachwerkhaus in der Burgstraße 7 mit Dachgeschoß und massivem Treppengiebel zur Burgstraße. Eiserne Maueranker datieren das Haus Wichmann in das Jahr 1655. Fronten mit Treppengiebeln dieser Art hatten...
Historisches Rathaus
Das historische Rathaus am Marktplatz nimmt städtebaulich eine dominierende Stellung ein. Es dokumentiert das städtische Selbstbewusstsein vergangener Jahrhunderte. Mit 104qm Grundfläche ein kleines Rathaus, doch dominierend auf dem Marktplatz. Der...
Hutmachers Deele
Die Hutmachers Deele in der Großen Straße entstand im Jahre 1772 als kleines Bürgerhaus aus Fachwerk. 1912/13 wird das Gebäude um ein Stockwerk aufgestockt, unten entsteht ein Laden für eine Schlachterei. Dem neuen Obergeschoß wird zur Straße...
Kreuzkirche
Spannend liest sich die Geschichte der lutherischen Gemeinde in Lingen, die der damalige Pastor Walter Kruse 1953 aufgezeichnet hat: Schon um 1540 hatte die Lehre Martin Luthers im Emsland Anhänger gefunden. 1551 wurde die Grafschaft Lingen Teil der...
Kutscherhaus
Im Schatten des Palais Danckelmann, senkrecht zur Burgstraße, liegt die 1730 gebaute Fachwerkremise der Danckelmanns. Sie dient längst nicht mehr ihrem ursprünglichen Zwecken, sondern ist Teil des Emslandsmuseums, Im Inneren befindet sich eine große...
Lateinschule
Zum Professorenhaus gehört am Universitätsplatz die alte Lateinschule. Man nannte sie ''illustre lateinische Schule''. In ihr wurde Grammatik, Rhetorik und Dialektik gelehrt. Auf Betreiben Wilhelms III, Prinz von Oranien, Erbstatthalter der Niederlande...
Lern- und Gedenkort Jüdische Schule
In der ehemaligen Jüdischen Schule, in der die jüdischen Kinder unterrichtet wurden, dokumentiert heute eine Ausstellung die 250-jährige jüdische Geschichte unserer Stadt von den Anfängen. Ende des 17. Jahrhunderts bis zu den Deportationen der Familien...
Machurius Brunnen
Die Figur des Machurius ist in der Grünanlage zwischen Marienstraße und der Passage „Lookentor“ in der Nähe des Parkhügels platziert. In früheren Jahren konnte sie als Brunnenfigur bereits an verschiedenen Stellen der Innenstadt ihren „Dienst“...
Marktplatz mit alten Bürgerhäusern
Die Lingener Altstadt hat viele historische Spuren aus den letzten vier Jahrhunderten bewahrt. Die älteren bürgerlichen Wohnhäuser sind aus Fachwerk und mit den Giebelfronten der Stadt zugekehrt. Viele von ihnen haben den großen Stadtbrand von 1548,...
Professorenhaus
Dicht am Markt, am Schulplatz erinnern zwei Häuser an die Zeit wissenschaftlicher Geistigkeit in Lingen: das Professorenhaus und das Universitätsgebäude. Das „Professorenhaus“ wurde 1684/85, als Seminargebäude bzw. Internat der Lateinschule in...
Der Pulverturm
Der Pulverturm ist der letzte Zeuge der im 17. Jahrhundert abgetragenen Festung Lingens. Er stammt noch aus dem späten Mittelalter. 1961 wurde er zum Kivelingsfest von der Kivelingssektion ''Die Welfen'' in der romantischen Gartenanlage neu aufgebaut....
Schloss Herzford
Zum Schutz ihres Territoriums gegen Einfälle der Grafen von Tecklenburg errichteten die Bischöfe von Münster 1337 auf dem linken Emsufer im Kirchspiel Schepsdorf in der Nähe der ''Herzford'' die Burg ''tor Slipse''. Das später daraus hervorgegangene...
St. Bonifatius-Kirche
Die St. Bonifatius Kirche ist unter den Lingener Kirchen zweifellos die größte, keineswegs aber die älteste: Die benachbarte lutherische Kreuzkirche ist etwa hundert Jahre älter und die reformierte Kirche reicht gar bis ins Hochmittelalter zurück....
Stadtgrabenpromenade - ein Rundgang
Die heute neugeschaffene Stadtgrabenpromenade führt Sie vorbei an zahlreichen historischen Punkten. Auf eine andere Besonderheit möchten wir Sie an dieser Stelle aufmerksam machen. Es ist von geschichtlicher Bedeutung und wird heute für Sie neu belebt:...
Stolpersteine
In Lingen erinnern insgesamt 38 Steine an die Opfer der NS-Zeit. Auf einer Messingplatte dieser zehn mal zehn Zentimeter großen ''Stolpersteine'' sind die Namen von Lingener Juden eingestanzt.
Wasserturm
Der Wasserturm wurde 1909 im Rahmen der Errichtung einer zentralen Wasserversorgungsanlage gebaut und ist genau 42,60 Meter hoch. 1986 wurde das Turmbauwerk in Anlehnung an die frühere Gestaltung umfassend restauriert. Die Kuppel wird heute u.a. auch...










































