veröffentlicht am 20.04.2012

Barrierefreiheit in der Innenstadt

 
Die barrierefreie Stadt ist für viele behinderte und ältere Menschen eine wesentliche Voraussetzung für eine selbständige und selbstbestimmte Lebensführung zur aktiven Teilhabe am öffentlichen Leben. Dabei sind sie in besonderem Maße auf die Unterstützung und die Solidarität der Bevölkerung sowie der Kommunen angewiesen.

Das Thema Barrierefreiheit gewinnt auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen an wachsender Bedeutung. So sind immer mehr ältere Menschen auf eine barrierefreie Umgebung angewiesen. Mit zunehmendem Alter entwickeln sich neue Bedürfnisse, die auch das Einkaufen oder die Nutzung von gastronomischen Betrieben betreffen.
 

Die Stadt Lingen (Ems) hat deshalb das Projekt „Barrierefreie Innenstadt“ in Kooperation mit dem Verein Lingen Wirtschaft & Tourismus e.V. (LWT) ins Leben gerufen, mit dem Ziel, den Bedarf und die Schwachstellen der Barrierefreiheit in der Innenstadt, im Einzelhandel und in der Gastronomie festzustellen und zu beheben.
Sitzgelegenheiten zum Ausruhen oder schwellenlose Zugänge gehören ebenso dazu wie abgesenkte Bordsteine oder taktile Beläge. Oft lassen sich schon durch kleinere, kostengünstige Änderungen erhebliche Erleichterungen erzielen.
 
Was jedoch für ältere oder behinderte Menschen gilt, ist ebenso bedeutend für junge Familien, wenn diese z.B. mit einem Kinderwagen unterwegs sind.
 
Ihr Ansprechpartner
Fachdienst Innere Dienste
Kirsten Vogler
Telefon: 0591 9144-134
E-Mail: k.vogler@lingen.de
 
 
 
 
Barrierefreie Parkplätze

Barrierefreie Parkplätze

Barrierefreie Parkplätze als Übersicht...


Barrierefreie Toiletten

Barrierefreie Toiletten

Barrierefreie Toiletten in der Innenstadt als Übersicht...


 

Euroschlüssel

 
Einige Toiletten in der Lingener Innenstadt sind mit dem Euroschlüssel zugänglich. Der Euroschlüssel ist ein 1986 vom CBF Darmstadt – Club Behinderter und ihrer Freunde in Darmstadt und Umgebung e. V. – eingeführtes, inzwischen europaweit einheitliches Schließsystem, das es körperlich beeinträchtigten Menschen ermöglicht, mit einem Einheitsschlüssel selbständig und kostenlos Zugang zu behindertengerechten sanitären Anlagen und Einrichtungen zu erhalten, z. B. an Autobahn- und Bahnhofstoiletten, aber auch für öffentliche Toiletten in Fußgängerzonen, Museen oder Behörden.