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veröffentlicht am 20.04.2012
Barrierefreiheit in der Innenstadt
Die barrierefreie Stadt ist für viele behinderte und ältere Menschen eine wesentliche Voraussetzung für eine selbständige und selbstbestimmte Lebensführung zur aktiven Teilhabe am öffentlichen Leben. Dabei sind sie in besonderem Maße auf die Unterstützung und die Solidarität der Bevölkerung sowie der Kommunen angewiesen.
Das Thema Barrierefreiheit gewinnt auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen an wachsender Bedeutung. So sind immer mehr ältere Menschen auf eine barrierefreie Umgebung angewiesen. Mit zunehmendem Alter entwickeln sich neue Bedürfnisse, die auch das Einkaufen oder die Nutzung von gastronomischen Betrieben betreffen.
Die Stadt Lingen (Ems) hat deshalb das Projekt „Barrierefreie Innenstadt“ in Kooperation mit dem Verein Lingen Wirtschaft & Tourismus e.V. (LWT) ins Leben gerufen, mit dem Ziel, den Bedarf und die Schwachstellen der Barrierefreiheit in der Innenstadt, im Einzelhandel und in der Gastronomie festzustellen und zu beheben.
Sitzgelegenheiten zum Ausruhen oder schwellenlose Zugänge gehören ebenso dazu wie abgesenkte Bordsteine oder taktile Beläge. Oft lassen sich schon durch kleinere, kostengünstige Änderungen erhebliche Erleichterungen erzielen.
Was jedoch für ältere oder behinderte Menschen gilt, ist ebenso bedeutend für junge Familien, wenn diese z.B. mit einem Kinderwagen unterwegs sind.
Fachdienst Innere Dienste
Kirsten Vogler
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