Stand: 30.07.2010


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Umfangreiche Studien haben die Notwendigkeit belegt, die Bereiche beiderseits der Bahn in der Lingener Innenstadt gestalterisch aufzuwerten und miteinander zu verknüpfen.

Für das wirtschaftliche Wachstum im Emsland war der Bau der Eisenbahnstrecke vor rund 150 Jahren ein großer Gewinn. Allerdings markierte der zentrale Verlauf der Strecke in Lingen von Beginn an eine starke innerstädtische Zäsur. Das inzwischen einwohnerstärkste östliche Stadtgebiet erfährt durch die Bahnlinie bis heute eine deutliche Trennung von der Innenstadt – die Überquerungsmöglichkeiten waren defizitär. Das galt auch für die Flächen des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerkes auf der östlichen Gleisseite. Hier sind mit der Dependance der Fachhochschule Osnabrück 10 , dem Informations- und Technologiezentrum it.emsland 11 und der Kunsthalle zukunftsträchtige Ansiedlungen erfolgt, die für die weitere Entwicklung Lingens von zentraler Bedeutung sind.

Unbenanntes Dokument

Gleichzeitig warf die Bahnlinie eine Lücke innerhalb des innerstädtischen Fuß- und Radwegenetzes auf, die mit den verkehrspolitischen Zielen der Stadt unvereinbar war: Die fahrradfreundliche Kommune Lingen fördert ausdrücklich den Fuß- und Radverkehr. Somit wurde auch eine optimale Anbindung der östlichen Stadtbereiche angestrebt.

Mit dem Neubau einer großzügig angelegten, behindertengerechten Fuß- und Radwegunterführung wird die innerstädtische Zäsur aufgebrochen. Zudem optimiert der neue Mittelbahnsteig die Abläufe des Bahnverkehrs. Damit fügt die Stadt Lingen der „Planungsgeschichte Bahn“ den vorläufig letzten Baustein mit stadtteilverbindender Funktion hinzu, eingebunden in die innerstädtische Gesamtplanung.


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Herr Witt

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Flyer BAHNbrechend

Die Kartenübersicht haben wir auch als Flyer erstellt. Diesen können Sie hier einsehen oder sich auch auf Wunsch herunterladen.

Bildergalerie

Die Bahnunterführung bei Nacht ...

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