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1. Bildungsgipfel: „Anschlüsse statt Ausschlüsse"
Treffen von Wirtschaft und Schule – Gipfel war voller Erfolg
Ein voller Erfolg war der Erste Lingener Bildungsgipfel der Stadt Lingen im Dezember 2011. Das Thema „Anschlüsse statt Ausschlüsse. Fachkräftesicherung fängt in der Schule an“ traf offenbar den Nerv der Anwesenden. Rund 70 Vertreter der Schulen und aus der Wirtschaft waren der Einladung der Stadt gefolgt und diskutierten engagiert darüber, wie man jungen Menschen den Start ins Berufsleben erleichtern könne.Der 1. Lingener Bildungsgipfel stellte dabei vor allem Schüler mit einem Sekundarabschluss I – einem Haupt- oder Realschulabschluss – und ihren Übergang in das Berufsleben in den thematischen Mittelpunkt. Als Referenten eingeladen waren Prof. Dr. Klaus Meisel, Schulleiter Dieter Paul, Harald Schlieck von der Handwerkskammer und Wolfgang Paus von der IHK.
Prof. Dr. Klaus Meisel, Managementdirektor der VHS München arbeitete in seinem Einstiegsreferat die wachsende Bedeutung lebenslangen Lernens heraus. So stellte er die These auf, dass sich alle Menschen immer wieder neu beruflich orientieren müssen und sich zukünftige Berufsbiographien vor allem durch mehre berufliche Abschlüsse auszeichnen, die im Arbeitsleben erworben werden.
Der Schulleiter der Friedensschule in Lingen, Dieter Paul, warnte hingegen davor, zu viel von den Schulen zu erwarten. „Schule kann nicht alles leisten“, betonte der Schulrektor. Optimale Berufsvorbereitung von Schülern brauche bodenständige und nachhaltige Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft.
Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, Harald Schlieck zeigte „Bildungswege zum Wunschberuf auf“ und betonte, dass die Abbrecherquote in den Ausbildungsberufen kein Grund zu dramatisieren sei. Oft stimme einfach die Chemie zwischen Arbeitgeber und Auszubildendem nicht.Der Vorsitzende des Berufsbildungsausschusses der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Wolfgang Paus, referierte zu dem Thema „Erwartungen der Betriebe an Schulabsolventen“.
Es schloss sich eine lebhafte Diskussion an die Referate an, bei dem vor allem eines klar wurde: Der Bedarf für Gespräch ist da. Oberbürgermeister Dieter Krone forderte in erster Linie die Wirtschaft dazu auf, schulische Aktivitäten finanziell zu unterstützen. Zudem gelte es, mehr Frauen eine Erwerbstätigkeit zu ermöglichen.
Die Planungen für den nächsten Bildungsgipfel laufen bereits. Dieser soll die Übergänge von Abiturienten an die Hochschule und in die Arbeitswelt beleuchten. Nähere Informationen finden Sie dazu bald auf diesen Seiten.
Die Planungen für den nächsten Bildungsgipfel laufen bereits. Dieser soll die Übergänge von Abiturienten an die Hochschule und in die Arbeitswelt beleuchten. Nähere Informationen finden Sie dazu bald auf diesen Seiten.







