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veröffentlicht am 02.09.2011
Niedersachsens Wirtschaftsminister Bode auf der Emsland-Schau in Lingen: Von dieser Region kann man lernen
Viel Lob hatte der niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode am Donnerstagvormittag für die Stadt Lingen und das Emsland parat. „Von dieser Region kann man lernen“, hob der FDP-Politiker bei der Eröffnung der 10. Emsland-Schau in den Emslandhallen auf die Wirtschaftskraft des Kreises zwischen Papenburg und Salzbergen ab. Vor rund 1000 Gästen hatte der Minister die Verbrauchermesse eröffnet, die bis Sonntag in den Hallen an der Lindenstraße und auf dem Freigelände die Branchenvielfalt von Handwerk, Handel, Gewerbe, Dienstleistungen und Industrie in der Region dokumentiert. „Sie können mit einer gehörigen Portion Stolz diese Emsland-Schau durchführen“, sagte Bode vor dem Hintergrund einer prosperierenden Wirtschaft, die landesweit die niedrigsten Arbeitslosenzahlen beschere. „Das Emsland steht in Niedersachsen auf Platz 1 der Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten“, sagte Bode. „Sie sind die Musterregion unseres Landes“, meinte der Schirmherr der Schau in den Emslandhallen.
Zuvor hatte Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone die Gäste willkommen geheißen und auf die erste Emsland-Schau in Lingen im Jahr 1972 verwiesen. Damals hatte die Schau im Bereich des Telgenkamps stattgefunden. Rund 5400 Arbeitsplätze habe die Stadt Lingen damals verzeichnet. „Heute sind es über 23000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze“, beschrieb Krone eine rasante Entwicklung in der Stadt.
Die Emsland-Schau zeige nicht nur die Leistungsfähigkeit der heimischen Wirtschaft, sondern biete auch eine Plattform für Kontakte und Gespräche, sagte der stellvertretende Landrat Heinz Rolfes. Dies sei vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, der auch im Emsland sichtbar werde, eine Möglichkeit zum Gegensteuern.
Quelle: Lingener Tagespost








