veröffentlicht am 17.05.2017

Erster Spatenstich für Nahversorgungszentrum im Emsauenpark

 

Eröffnung des neuen Netto-Marktes noch in diesem Jahr geplant

 
Die letzte große Baulücke im Emsauenpark im Stadtteil Reuschberge schließt sich: Zwischen den Straßen Emsanger und Emsauenallee entsteht aktuell ein Nahversorgungszentrum mit einem Netto-Markt, einer Bäckerei mit angeschlossenem Café sowie mit einem Restaurant. Der Netto-Markt soll sogar noch Ende des Jahres seine Türen öffnen. Den ersten Spatenstich dafür setzten jetzt Oliver Thomas, Netto-Gebietsleiter Expansion, Investor Bernd Krämer und Oberbürgermeister Dieter Krone zusammen mit weiteren Vertretern aus der Politik. Neben dem Lebensmittelmarkt und der Gastronomie sind in dem Nahversorgungszentrum auch Räumlichkeiten für weitere Dienstleistungen und Wohnungen vorgesehen.

Bereits vor fünf Jahren gab es erste Überlegungen hinsichtlich der Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes im Emsauenpark. „Es war nicht einfach, einen Verbrauchermarkt hierher zu bekommen“, erinnerte sich Investor Bernd Krämer. Zahlreiche Gespräche seien in den vergangenen Jahren geführt worden. „Damals standen hier noch die Kasernengebäude und es sah alles ganz anders aus“, blickte Oliver Thomas, Netto-Gebietsleiter Expansion, zurück. Mittlerweile habe der Emsauenpark jedoch Form angenommen und das Unternehmen sei begeistert von dem Standort in Reuschberge. Oberbürgermeister Dieter Krone freute sich, dass das Bauvorhaben nun endlich umgesetzt wird. „Rund 1.000 Menschen sind in dieses neue Wohngebiet gezogen. Daher war es uns von Anfang an ein großes Anliegen, dass sich hier auch ein Nahversorger ansiedelt“, machte Krone deutlich. Mit dem Café und dem Restaurant entstehe mit direktem Blick auf die Park- und Wasserfläche zusätzlich ein attraktiver Aufenthaltsort.

Für die Interessengemeinschaft Reuschberge erklärte Uwe Hilling, dass der Neubau des Nahversorgungszentrums nicht nur für die Bewohner des Emsauenparkes, sondern für den ganzen Stadtteil ein Gewinn sei. Edeltraut Graeßner ergänzte: „Auch aus anderen Ortsteilen besuchen viele Lingener den Emsauenpark – insbesondere an den Wochenenden. Diese Besucher werden sicherlich auch den Netto-Markt nutzen und den Einkauf mit einem Spaziergang durch den Park verbinden.“ Als Vorsitzender des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses wies Stefan Wittler darauf hin, dass dieses Bauprojekt parteiübergreifend auf Zustimmung gestoßen sei. Auch Martin Koopmann, stellvertretender Ausschussvorsitzender, zeigte sich überzeugt davon, dass der Emsauenpark und Reuschberge vom Nahversorgungszentrum profitieren werden.


Fotos v.o.n.u.: Headerfoto Stadt Lingen (Ems), o.A.